Atemwegsinfektionen

BZgA wird zu BIÖG: Was das für Verbraucher bedeutet

Werden sie von anderen Menschen eingeatmet und gelangen über die Schleimhäute in den Körper, so können sie eine Erkrankung hervorrufen. Manche Krankheitserreger können auch die unteren Atemwege befallen und eine Lungenentzündung hervorrufen. Die häufigsten Erreger einer ambulant (also außerhalb des Krankenhauses) erworbenen Lungenentzündung sind Pneumokokken. Auch andere Bakterien wie Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Viren wie das Influenzavirus oder das Coronavirus SARS-CoV-2 sowie sehr selten Pilze zählen zu den Auslösern. Ursprünglich sollte das BIÖG aus einer Zusammenlegung BZgA und des Robert-Koch-Instituts (RKI) entstehen. Doch in der medizinischen Fachwelt stießen die Pläne auf Ablehnung – unter anderem, weil man fürchtete, dadurch den guten Ruf des RKI gewissermaßen zu verschenken.

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Durch den Bruch der Ampel-Koalition stand für die Schaffung des BIÖG keine Mehrheit mehr zur Verfügung. Februar per Erlass die BZgA in das BIÖG umbenannt und leicht umstrukturiert, BIÖG und RKI haben zudem beide eine Kooperationsvereinbarung, in der eine enge Zusammenarbeit festgelegt wird. Aus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wurde das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit.

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Bei schwerem Krankheitsgefühl beziehungsweise wenn sich die Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage bessern oder sogar verschlechtern, ist es ratsam, eine Arztpraxis zu kontaktieren. Das gilt auch bei hohem Fieber und Anzeichen einer bakteriellen Infektion wie eitrigem Nasensekret sowie bei Husten mit Auswurf, schmerzhaftem Husten, Atemnot und beschleunigter Atmung, die auf eine Lungenentzündung hindeuten können. Menschen, die zu Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf zählen, sollten generell bei Beschwerden einer Atemwegsinfektion eine Ärztin oder einen Arzt hinzuziehen. Das gilt auch für Personen, die regelmäßigen Kontakt zu Menschen mit einem erhöhten Risiko haben.

Bei akuten Atemwegsinfektionen, die durch verschiedene Krankheitserreger hervorgerufen werden können, treten oft ähnliche Symptome auf. Der Verlauf und die Schwere der Erkrankung können aber sehr unterschiedlich sein. Atemwegsinfektionen werden vor allem durch erregerhaltige Tröpfchen oder Aerosole (winzige, in der Luft schwebende Tröpfchen) übertragen.

  • Wirksame Wege zur Eindämmung vieler Krankheiten liegen im Bereich der zielgruppenspezifischen Prävention und Gesundheitsförderung durch Information, Aufklärung und Motivation zu gesundem Verhalten.
  • Werden sie von anderen Menschen eingeatmet und gelangen über die Schleimhäute in den Körper, so können sie eine Erkrankung hervorrufen.
  • Im Oktober 2023 wurde bekannt, dass die BZgA im neu zu schaffenden Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit aufgehen soll.

Konkret will man sich bei relevanten Gesundheitsthemen und Evaluierungskonzepten – also der Erfolgskontrolle, etwa von bereits durchgeführten Maßnahmen, – abstimmen. Wie Forschungskoordination, Drittmittel und Antragstellung für wissenschaftliche Projekte. monro casino no deposit bonus Und wenn es zu einer nationalen Krise kommt, solle die Krisenkommunikation der beiden Institute eng abgestimmt sein, heißt es in der Kooperationsvereinbarung. Gesundheitsminister Lauterbach ruft ein neues Institut ins Leben, das die Bundzentrale für gesundheitliche Aufklärung ersetzen und mit dem Robert Koch-Institut eng zusammenarbeiten soll.

Das BIÖG hat die Aufgabe, die Bereitschaft der Bürger zu fördern, sich verantwortungsbewusst und gesundheitsgerecht zu verhalten und das Gesundheitssystem sachgerecht zu nutzen. Dafür bauen wir das neue Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit auf und verzahnen die wissenschaftliche Expertise des RKI mit der kommunikativen Kompetenz der BZgA. Das BIÖG wird das Wissen über gesunde Verhaltensweisen leichtverständlich vermitteln, aber auch selber Daten erheben, analysieren und aufbereiten. Damit stellen wir wichtige Weichen für eine gesündere Zukunft einer alternden Gesellschaft und erarbeiten hilfreiche Informationen, wie man das Risiko für Volkskrankheiten wie Krebs, Herzerkrankungen und Demenz minimieren kann. Die Förderung verantwortungsbewussten und gesundheitsgerechten Handelns und die Förderung der sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems stehen im Mittelpunkt der Arbeit des BIÖG. Denn für die weit verbreiteten chronisch-degenerativen Krankheiten gilt, dass sie durch gesundheitsschädliches Verhalten (z. B. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Über- und Fehlernährung) begünstigt werden.

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